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25.04.2009 - 09:46 Uhr

Deutscher Filmpreis: Beste Doku ist "NoBody's Perfect"

Bergsteiger-Drama "Nordwand" gewinnt bei Kamera und Ton

Bester Dokumentarfilm:
"NoBody's Perfect" / © Ventura

Die Lola für den Besten Dokumentarfilm, verbunden mit einem Preisgeld von 200.000 Euro, ging bei der gestrigen Verleihung des Deutschen Filmpreises an „NoBody’s Perfect“ von Niko von Glasow. Von Glasow, selbst betroffen von Contergan-Folgen, porträtiert in dem ebenso persönlichen wie selbstironisch-witzigen Film 11 Menschen, die durch das Schlafmittel mit schweren Behinderungen zur Welt kamen und dennoch erfolgreich ihr Leben meistern. Statt Dankesrede appellierte von Glasow im Namen aller Geschädigten an die Eigentümerfamilie des Pharmaunternehmens, das Contergan auf den Markt gebracht hatte: "Warum gebt Ihr uns von Eurem vielen Geld nicht etwas ab?". Produziert wurde die von der Filmstiftung NRW geförderte Dokumentation von Palladio Film, in Koproduktion mit dem WDR.

Preisträger bei Kamera und Ton:
"Nordwand" mit Florian Lukas und
Benno Fürmann / © Majestic

Gleich zwei Lolas wurden Philipp Stölzls Bergsteiger-Drama „Nordwand“ zugesprochen: Kameramann Kolja Brandt wurde für seine atemberaubenden Aufnahmen ausgezeichnet; Tschangis Chahrokh, Heinz Ebner und Guido Zettier durften sich über die Lola für die Beste Tongestaltung freuen. Die Tongestaltung des Films wurde komplett in NRW realisiert.
"Nordwand" ist die Geschichte über den tragischen Erstbesteigungsversuch der Eiger Nordwand 1936 durch die Bergsteiger Toni Kurz und Andi Hinterstoisser. Gedreht wurde der von der Filmstiftung NRW geförderte Film im Mai 2007 u.a. auch in einem Studio in Köln, wo eine Zeitungsredaktion und die Wohnung von Tonis Jugendliebe Luise nachgebaut wurden. Gespielt wird die Journalistin von Johanna Wokalek, die auch bei Sönke Wortmanns Verfilmung des Bestsellers „Die Päpstin“ die Titelrolle spielt. Die Bergsteiger Toni und Andi verkörpern Benno Fürmann und Florian Lukas.
Produziert wurde „Nordwand“ von Dor Film West in Koproduktion mit Medien­Kontor Movie, Dor Film, Triluna Film, Majestic Filmproduktion und Lunaris Film- und Fernsehproduktion in Zusammenarbeit mit dem BR/Degeto, dem ORF und dem Schweizer Fernsehen.

Insgesamt wurden im Rahmen der Filmpreis-Verleihung am 24. April – einschließlich Nominierungsprämien – Preisgelder in Höhe von 2,845 Millionen Euro vergeben, die in die Finanzierung zukünftiger Projekte fließen. Damit ist der Deutsche Filmpreis der höchst dotierte deutsche Kulturpreis.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Filmstiftung NRW, Tanja Güß
Tel.: 0211-930500, Fax: 0211-93050-85, presse@filmstiftung.de

 


Februar 2012

 

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